Satzung




S a t z u n g

§ 1

Der unter dem Namen „ Schützenverein Nienhagen und Umgebung von 1905 e.V. „ bestehende Verein, hat seinen Sitz in Leopoldshöhe – Nienhagen und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Lemgo eingetragen.

Der Verein ist Mitglied des Westfälischen Schützenbundes und des Landessportbundes NRW. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24.12.1953 und zwar insbesondere durch die Pflege und Förderung des Schießsportes sowie die Pflege des Schützenbrauchtums.

Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Verwaltungsaufgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 2

Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden. Wer die Mitgliedschaft erwerben will, hat an den Vorstand ein schriftliches Aufnahmegesuch zu richten. Bei Minderjährigen ist die schriftliche Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich.

§ 3

Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod oder Ausschluss aus dem Verein. Die Austrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Der Austritt ist nur zum Schluss einen Kalendervierteljahres unter Einhaltung einer Frist von 6 Wochen zulässig. Ein Mitglied kann, nach vorheriger Anhörung, vom Gesamtvorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden:

a)      wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder groben unsportlichen Verhaltens

b)      wegen Zahlungsrückstand mit Beiträgen von mehr als einem Jahresbeitrages trotz Mahnung

Der Bescheid über den Ausschluss ist mit Einschreibebrief zuzustellen.

§ 4

Der monatliche Mitgliedsbeitrag sowie außerordentliche Beiträge werden von der Mitgliederversammlung festgelegt. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§ 5

Stimmberechtigt sind alle Mitglieder ab vollendetem  18. Lebensjahr. Bei der Wahl des Jugendleiters steht das Stimmrecht auch  den Mitgliedern des Vereins vom vollendeten 14. Lebensjahr an bis zum 18. Lebensjahr zu. Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an der Mitgliederversammlung als Gäste jederzeit teilnehmen. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Gewählt werden können alle volljährigen und vollgeschäftsfähigen Mitglieder des Vereins.

§ 6

Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Eine ordentliche Mitgliederversammlung ( Jahreshauptversammlung ) findet in jedem Jahr statt, und zwar am 1. Samstag im Januar. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von 14 Tagen einzuberufen, wenn es

a)      der Vorstand beschließt

b)      ein viertel der Stimmberechtigten Mitglieder schriftlich beim Vorstand beantragt hat

Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand. Sie geschieht in Form einer Einladung mit einer Frist von 8 Tagen vor dem Termin der Versammlung. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden bzw. des Versammlungsleiters den Ausschlag. Satzungsänderungen können nur mit einer Zweidrittelmehrheit der anwesendenstimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Anträge können von allen Vereinsmitgliedern gestellt werden. Über Anträge, die nicht schon in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens 4 Wochen vor der Versammlung schriftlich beim Vorsitzenden des Vereins eingegangen sind. Später eingehende Anträge können in der Mitgliederversammlung nur behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit bejaht wird. Dazu ist eine Zweidrittelmehrheit  notwendig. Ein Antrag auf Satzungsänderung kann nur dann als Dringlichkeitsantrag behandelt werden, wenn die Dringlichkeit einstimmig beschlossen wurde. Geheime Abstimmungen erfolgen nur wenn mindestens ein Drittel der anwesenden Stimmberechtigten Mitglieder es beantragen.

§ 7

Der Vorstand besteht aus dem geschäftsführenden Vorstand und dem Gesamtvorstand. Zum geschäftsführenden Vorstand gehören der 1. und 2. Vorsitzende, der 1. Kassierer und der 1. Schriftführer. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. und 2. Vorsitzende. Sie vertreten den Verein nach außen. Zum Gesamtvorstand gehören neben dem geschäftsführenden Vorstand: der 2. Schriftführer, der 2. Kassierer, der Pressewart  sowie der Sportleiter, ein Vertreter vom Festausschuss, der Oberst und der Major. Im Innenverhältnis des Vereins darf der stellvertretende Vorsitzende seine Vertretungsmacht nur ausüben, wenn der 1. Vorsitzende verhindert ist. Der Ressortleiter für Jugendsport wird in einer gesonderten Versammlung von der Jugend des Vereins gewählt. Die Wahl des Ressortleiters für den Jugendsport bedarf der Bestätigung durch die Mitgliederversammlung. Der Gesamtvorstand leitet den Verein. Seine Sitzungen werden vom Vorsitzenden geleitet. Er tritt zusammen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder drei Vorstandsmitglieder es beantragen. Er ist beschlussfähig, wenn die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist der Gesamtvorstand berechtigt, ein neues Mitglied kommissarisch bis zur nächsten Wahl zu berufen.

§ 8

Die Schießsportabteilung ist berechtigt, zusätzlich zum Vereinsbeitrag einen Unkostenbeitrag zu erheben. Die sich daraus ergebende Kassenführung kann jederzeit vom Kassierer des Vereins geprüft werden. Die Erhebung des Unkostenbeitrags bedarf der Zustimmung des geschäftsführenden Vorstandes.

§ 9

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist jeweils ein Protokoll anzufertigen, das vom Vorsitzenden, dem Protokollführer und einem Mitglied zu unterzeichnen ist.

§ 10

Die Mitglieder des Vorstandes werden in der Jahreshauptversammlung gewählt. Die Wahlperiode beträgt 4 Jahre. Dabei ist zu berücksichtigen, dass im 1. Jahr  der 1. Vorsitzende, der 1. Schriftführer und der Gesamtvorstand gewählt werden und die Wahl des 2. Vorsitzenden und des 2. Kassierers 2 Jahre danach durchgeführt wird. Die Mitgliederversammlung wählt  2 Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand angehören dürfen. Von den jeweils für die Dauer von zwei Jahren gewählten Kassenprüfern, scheidet  jährlich ein Kassenprüfer aus und zwar der am längsten Tätige. Die Kassenprüfer haben die gesamte Kassenführung des Vereins jährlich zu prüfen und über das Ergebnis der Jahreshauptversammlung zu berichten.

§ 11

Der Festausschuss bereitet die Veranstaltungen des Vereins vor. Der Vorstand ist über die Tätigkeit des Festausschusses laufend zu informieren. Beschlüsse über Durchführung von Einzelveranstaltungen werden über die Mitgliederversammlung gefasst.

§ 12

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Auf der Tagesordnung darf nur der Punkt „ Auflösung des Vereins „ stehen. Die Auflösung des Vereins kann nur erfolgen, wenn die Mitgliederzahl unter 20 Personen herabgesunken ist und sich in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung mindestens vier fünftel aller anwesenden Mitglieder dafür erklären. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes, fällt sein Vermögen an die Gemeinde Leopoldshöhe, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke verwenden darf.

Die vorstehende Satzung wurde von der Mitgliederversammlung genehmigt.


Leopoldshöhe, den 08. Januar 1994